[Blog] Afrikas Weg zur Rückverfolgbarkeit von Arzneimitteln: Updates ab 2025
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Afrikas Weg zur Rückverfolgbarkeit von Arzneimitteln: Aktualisierungen ab 2025
Gefälschte Medikamente bleiben eine der größten Gesundheitsbedrohungen in Afrika. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass auf den Kontinent 421 Milliarden aller gefälschten Medikamente weltweit entfallen. In einigen Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen sind 101 Milliarden der medizinischen Produkte entweder gefälscht oder von unzureichender Qualität.
Um dem entgegenzuwirken, stärken afrikanische Regulierungsbehörden ihre Rahmenbedingungen für die Serialisierung und Rückverfolgbarkeit von Arzneimitteln. Mehrere Länder führen derzeit nationale Track-and-Trace-Systeme ein. Dies verbessert nicht nur die Patientensicherheit, sondern bringt die Länder auch näher an internationale Compliance-Standards heran.
Aktuelle Entwicklungen in Schlüsselmärkten
Äthiopien: Blockchain-gestützte Lieferkettensicherheit (Ethiopia Blockchain Track and Trace)
- Die Registrierung beim EFDA-MVC Traceability Hub ist bis zum 25. Juli 2025 erforderlich.
- Ab dem 3. Juni 2026 müssen Systeme Rückverfolgbarkeitsereignisse aufzeichnen und eine automatisierte Berichterstattung ermöglichen.
- Ab dem 1. Dezember 2026 ist die vollständige Einhaltung der Aggregation verpflichtend.
Ägypten: Nationale einheitliche Plattform in Arbeit (Ägypten-Serialisierungsfristen)
- Importierte Arzneimittel müssen bis zum 1. Februar 2026 konform sein.
- Die lokale Produktion muss bis zum 1. August 2026 konform sein.
Simbabwe: TRVST-Pilot mit UNICEF (Simbabwe TRVST-Serialisierungspilot)
- Pilotprojekte im ersten Jahr
- Breitere Einführung in den nächsten drei Jahren
- Vollständige Durchsetzung innerhalb von fünf Jahren
Gambia: DIAMIND-System für 2025 geplant
Guinea-Bissau: Regulierungsdekret unterzeichnet
Nigeria: NAFDAC-Serialisierungsvorschriften 2024 (Erklärung der nigerianischen Pharma-Serialisierungsvorschriften 2024)
- Vollständige Serialisierung über alle Produkte hinweg
- GS1-Barcodes werden bei Impfstoffen getestet
- Einsatz kommerzieller Rückverfolgbarkeitsplattformen